Schnickschnack oder sinnvoll: Fünf Gründe für Smart Home Technologie

Tür , rundes Gerät, Begrüßung, Türschloss, grünes Licht Foto: © Maurizio Pesce, Lizenz: Creative Commons BY 2.0, Quelle: Flickr.com

Wenn ihr dachtet, Smart Home Technologie ist total abgehoben und nur etwas für schicke Menschen in Hollywood-Filmen, dann müssen wir euch enttäuschen. Die Dienste nützen heutzutage schon vielen Menschen, der Markt der Smart Home Technologie wächst und gedeiht. Die Produkte sind längst keine Sache mehr für Vielverdiener, die einfach nur ein cooles Spielzeug suchen!

Das glaubt ihr uns nicht? Wir haben fünf Gründe zusammengetragen, weswegen es sich lohnt, einen genaueren Blick auf die Smart Home Technologie zu werfen!

1. Geld sparen

Den Energieverbrauch durch Smart Home Technologie steuern zu lassen, kann zu deutlichen Ersparnissen führen. Die Informationen, die ihr von den Kontrolleinheiten erhaltet, können dabei helfen, eigene Muster bei der Anwendung eurer Geräte zu erkennen, die wiederum Kosten verursachen. Durch die Smart Home Technologie einmal auf diese unnützen Energiefresser aufmerksam gemacht, können problemlos 10% der Kosten direkt eingespart werden. Tendenz steigend!

Viele Unternehmen, die bereits mit den schlauen Geräten ausgestattet wurden, konnten inzwischen um die 70% ihrer Beleuchtungskosten sowie etwa 30% der Heizkosten einsparen. Dabei helfen zum Beispiel intelligente Thermostate. Diese gibt es auch für den Heimbedarf – und sie lohnen sich sehr!

2. Sicherheit verbessern

Smart Home Technologie ermöglicht es, das eigene Heim zu beschützen – sogar wenn man gar nicht vor Ort ist. Die Gerätschaften geben z.B. durch eingeschaltetes Licht den Anschein, dass jemand zuhause ist, was wiederum Einbrecher abschreckt. Und sollte sich doch ein Eindringling ins Haus trauen, so benachrichtigt das System direkt die Behörden darüber.

Einige mobile Apps bieten an, über einen Livestream zu beobachten, was in den eigenen vier Wänden gerade passiert. Manche haben sogar noch die Option einer Audioübertragung. Es gibt zudem auch Unternehmen, die sich beispielsweise auf den Eingangsbereich spezialisiert haben und spezielle Türschlösser oder -kameras anbieten.

3. Das Hab & Gut schützen

Noch eher als durch Diebstahl verlieren Hausbesitzer ihr Hab und Gut durch Schäden am Haus. Wasser, Feuer, Eis – diese Störfaktoren gilt es zu beobachten. Auch das ist mit Smart Home Technologie möglich. Oft kann so eine Katastrophe verhindert werden.

Die Überwachungseinheiten spüren beispielsweise unentdeckten Wasseraustritt auf, zeigen geöffnete Fenster an und melden natürlich auch Feuer und Rauch. Die intelligenten Sensoren sammeln alle Informationen zum Zustand des Hauses rund um die Uhr.

4. Das Leben vereinfachen

Smart Home Technologie kann sehr viele tagtägliche Vorgänge automatisch steuern. So kann zum Beispiel von unterwegs aus der Backofen schon angestellt werden, in welchem das Abendessen dann vor sich hin schmort. Genauso kann er aber auch ausgestellt werden, wenn man im Stau steht und erst später kommt.

Ähnlich funktionieren auch intelligente Thermostate: Sie heizen die Wohnung auf die gewünschte Temperatur auf, bis die Bewohner eintreffen – und wenn das Haus leer ist, wird die Temperatur wieder heruntergefahren und keine Energie verschwendet!

5. Andere Technologie einbeziehen

Immer stärker ist Smart Home Technologie dazu gedacht, sich auch mit anderen Systemen zu verbinden. Nahezu jedes Unternehmen hat inzwischen Steuerungsboxen als eine Art Schnittstelle, dank derer die einzelnen Komponenten – Thermostat, Sicherheitsanlage, Licht usw. – zentral verwaltet werden können. So wird die Anwendung ausgesprochen einfach.

Ob die einzelnen Komponenten miteinander kompatibel sind, ist abhängig davon, mit welchem Funksystem das jeweilige Smart Home System arbeitet. Solche wären zum Beispiel Z-Wave oder auch zigbee.

Smart Home Technologie muss also nicht kompliziert oder teuer sein, es ist nicht zwangsläufig Schnickschnack oder Luxus. Es bringt einige attraktive Vorteile mit sich, an die man vielleicht nicht sofort denkt – die sich aber lohnen!

Quellen

www.getnotion.com/blog/
www.devolo.de
www.wikipedia.de

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